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Niederländischer NVV-Referenzpreis für Schlachtschweine und Ferkel für die 21. KW 2012
Die Interessengemeinschaft der niederländischen Schweinehalter (Nederlandse Vakbond Varkenshouders, NVV) hat den niederländischen Referenzpreis für Schlachtschweine für die 21. KW 2012 auf 1,61 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht festgesetzt. Das ist gegenüber der Vorwoche +5 Cent.
Dieser Referenzpreis versteht sich als Preis, den niederländische Erzeuger in der genannten Kalenderwoche beim Vermarkten ihrer Schlachtschweine erzielen wollen. Er ist ein "Ab-Hof-Preis" und gilt für den Standard von 90 Kilogramm Schlachtgewicht, Typ A bei 56% Muskelfleischanteil (MFA), zzgl. Mwst.
Die NVV hat die Ferkelnotierung für die 21. KW 2012 auf 48,00 Euro festgesetzt. Das ist +-0 Euro gegenüber der Vorwoche. Diese Notierung gilt zzgl. Mehrwertsteuer und bezieht sich auf eine 200er Verkaufspartie, 25 kg und mittlere Qualität.
Die NVV hat mit Wirkung zum 01.01.2012 die Referenzpreise für Schlachtschweine und Ferkel umgestellt. Die Preise werden nicht mehr wie bisher incl. Mwst., sondern jetzt zzgl. Mwst. ermittelt. Durch diese Notierungsumstellung ergibt sich bei den Mastschweinen eine Preisdifferenz von 10 Cent und bei den Ferkelpreisen von 2,50 Euro gegenüber den Preisen des vergangenen Jahres.
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"Ferkel sucht Bauer per Internet-Kontaktbörse"
Unter dem beigefügten Link sehen Sie einen Video-Beitrag des NDR zur Ferkelkontaktbörse der ISN. Darin erläutert der Ansprechpartner der Ferkelkontaktbörse Paul kleine Klatte Anliegen und Funktionsweise der neuen Dienstleistung.
Am Mittwoch, den 23.05.2012 um 18 Uhr lohnt sich ein Blick in die Nachrichten des Regionalsender FAN - Fernsehen aus Niedersachsen. Die FAN-Redakteure haben ebenfalls einen Clip zur Ferkelkontaktbörse gedreht und berichten dazu noch von der wirtschaftlichen Situation der Ferkelerzeuge. Dafür besuchten sie einen Sauenhalter.Das jeweils aktuelle TOP-Ferkelangebot der Woche finden Sie auch auf der Startseite des www.schweine.net.
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EU-Gesundheitskomissar Dalli gegen Senkung der Tiertransportfristen
Die Europäische Kommission wird auf absehbare Zeit nicht vorschlagen, die Transportzeit für Schlachttiere auf acht Stunden zu begrenzen, so Agra-Europe. Das hat EU-Gesundheitskommissar John Dalli am Dienstag vergangener Woche gegenüber dem Landwirtschaftsausschuss des Europaparlaments klargestellt.
Dalli rief die Abgeordneten dazu auf, der Realität ins Auge zu schauen: Die Schlachtbranche habe sich in den vergangenen Jahrzehnten vollkommen umstrukturiert. Die Unternehmen seien enorm gewachsen und hätten sich räumlich konzentriert. Viele kleinere Schlachthöfe seien aus wirtschaftlichen Erwägungen geschlossen worden. Das führe zwangsläufig zu längeren Anfahrtszeiten. Dalli betonte, dass er diese Entwicklung nicht unbedingt begrüße, aber sie sei nun einmal eingetreten. Derzeit sei es nicht ratsam, neue Vorschriften zu schaffen. Stattdessen müsse man sich darauf konzentrieren, dass die bestehenden Vorschriften in den Mitgliedstaaten auch durchgesetzt würden. Regelverstöße müssten bekämpft werden, so der Kommissar. Das Europaparlament hatte sich im März für die Begrenzung der Transportzeit von Schlachttieren auf acht Stunden ausgesprochen.
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Auktionsergebnisse der Internetschweinebörse vom 16.05.2012
Bei der Auktion der Internet Schweinebörse am Mittwoch, dem 16. Mai 2012, wurden von insgesamt 2.090 angebotenen Schweinen in 12 Partien 1.590 Schweine in 10 Partien im Durchschnitt zu einem Preis von 1,70 €/kg SG (das sind + 4 Cent gegenüber der Vorwoche) in einer Spanne von 1,67 € bis 1,725 € verkauft.
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Schweinepreise in China rückläufig erwartet
In China werden die Preise für Lebendschweine und Schweinefleisch im kommenden Sommer aller Voraussicht nach auf Jahressicht um 15 bis 20 Prozent fallen, teilt Dow Jones mit. Im vierten Quartal oder im Folgequartal wird es dann wieder zu einer Belebung kommen, lautet die weitere Einschätzung der Rabobank.
Im ersten Quartal 2012 fielen die Preise für Lebendschweine im Vergleich zum Vorquartal um 3,7 Prozent auf 2,59 US-Dollar je Kilogramm. Das Schweinefleischangebot in China hatte von Januar bis Februar einen Anstieg von 3,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum erreicht und damit eine Erholung von den Rückgängen im vorigen Jahr eingeleitet. Insbesondere habe das Wachstum des chinesischen Sauenbestands dabei geholfen, den Rückgang im gesamten Schweinebestand im Dezember und den drei Folgemonaten wett zu machen, stellt die Rabobank in ihrer Analyse weiter fest.Die Schweinefleischproduzenten hätten die Vergrößerungsraten ihrer Herden sogar gesteigert, nachdem Tierkrankheiten im Land wie die Maul- und Klauenseuche wieder abgeklungen sind. Wie das Institut weiter feststellte, sinken derzeit die Gewinnspannen der chinesischen Schweinehalter aufgrund der fallenden Preise für Lebendvieh und Schweinefleisch sowie der anziehenden Kosten für Futtermittel. Demnach sind die Lebendviehpreise bei Schweinen im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent gefallen und liegen 85 Prozent unter dem Rekord von 120 US-Dollar pro Tier, die noch im Juli 2011 erreicht wurden.
"Immer mehr Kleinbauern werden aufgrund des Kostendrucks und in Erwartung höherer Marktrisiken ihren Betrieb einstellen. Aufgrund des hohen Wachstums von Großbetrieben wird das Schweineangebot davon aber nur geringfügig betroffen sein", prognostiziert die Rabobank in ihrem Bericht.
